Katastrophenschutz
Katastrophen und größere Schadenslagen wie Unwetter, Hochwasser, Stromausfälle oder Brände können jederzeit auftreten. Der Katastrophenschutz sorgt dafür, dass in solchen Situationen schnell, koordiniert und wirksam geholfen wird.
Auch die Freiwillige Feuerwehr Seelenberg ist ein fester Bestandteil dieses Systems.
Unsere Aufgabe
Wir unterstützen im Rahmen des örtlichen und überörtlichen Katastrophenschutzes die Einsatzkräfte der Gemeinde und des Hochtaunuskreises. Dabei arbeiten wir eng mit anderen Feuerwehren, dem Rettungsdienst, dem Technischen Hilfswerk (THW) und der Polizei zusammen.
Zu unseren Aufgaben gehören unter anderem:
- Unterstützung bei Unwettern und Hochwasser
- Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung
- Evakuierungen und Absicherung von Gefahrenbereichen
- Sicherstellung des Brandschutzes bei Großveranstaltungen oder Schadenslagen
- Unterstützung bei länger andauernden Einsatzlagen
Bei einem großflächigen Stromausfall kann es zu erheblichen Einschränkungen der Kommunikationsmöglichkeiten kommen. Moderne Telefonanschlüsse fallen aus und Mobilfunknetze stehen häufig nicht mehr zuverlässig zur Verfügung, da es einerseits zu Überlastungen kommt und andererseits viele Mobilfunkstationen nur über eine begrenzte Batterie-Notversorgung verfügen.
In solchen Situationen kann ein Absetzen von Notrufen über die Notrufnummern 112 oder 110 nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich sein.

Aus diesem Grund wurde das sogenannte Leuchtturmkonzept entwickelt. Feuerwachen und Feuerwehrgerätehäuser sind dabei als sogenannte „Leuchttürme“ (Notfallinformationspunkte – NIP) vorgesehen. Sie dienen der Bevölkerung im Ereignisfall als zentrale Anlaufstellen, da sie grundsätzlich automatisch besetzt werden und über eine gesicherte Kommunikationsverbindung – unter anderem per Satellit – zur zentralen Einsatzleitung verfügen.
Das Feuerwehrgerätehaus in Seelenberg – Camberger Straße 8, 61389 Schmitten – Seelenberg – ist ein solcher Leuchtturmstandort und steht der Bevölkerung im Bedarfsfall als Anlaufstelle zur Verfügung.
Eigene Vorsorge ist wichtig
Neben der Arbeit der Einsatzkräfte ist auch die persönliche Vorsorge ein wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes. Gut vorbereitete Haushalte können sich im Ernstfall besser selbst helfen und entlasten damit die Einsatzkräfte.
Wir empfehlen unter anderem:
- Einen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser für mehrere Tage
- Taschenlampe und batteriebetriebenes Radio
- Wichtige Medikamente und Erste-Hilfe-Material
- Kopien wichtiger Dokumente
- Einen festen Treffpunkt für Familienangehörige im Notfall
Wichtige Informationen & Downloads vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:
